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Daniela Ziegler wurde in Offenbach am Main geboren.
Nach dem Abitur begann Daniela Ziegler zunächst, Theaterwissenschaft und Germanistik zu studieren, entschied sich dann aber für ein Schaupielstudium an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum.
Die Lesung „Du hast mich angefasst“ mit Texten verschiedener Autoren des 20. Jahrhunders sowie musikalischer Begleitung des Trio Scelto ist Daniela Zieglers Soloprogramm. In allen Texten geht es um die Liebe - ironisch, leidenschaftlich oder poetisch, voller Sehnsucht, Verlangen, Lust, Geborgenheit oder auch Einsamkeit.
Weitere Lesungen waren z. B.:
"Belle Epoque" anläßlich des Festivals RheinVokal (siehe dazu Pressezitat auf der linken Seite weiter unten)
"Paula" von Isabel Allende - eine Lesung zugunsten den Verein Verwaiste Eltern und Geschwister e.V. in Hamburg
"American Dream", das Leben Gershwins aus Sicht seiner Schwester Francis - zusammen mit dem Pianisten Sebastian Knauer.
"Auf den Flügeln des Gesanges" - Felix Mendelssohn-Bartholdy und Jenny Lind - zusammen mit dem Pianisten Sebastian Knauer.
"Sarah Bernhardt" - zusammen mit Matthias Wegner an den Hamburger Kammerspielen (27. April 2008)
Lesung von Weihnachtsgedichten anlässlich der Adventsfeier 2006 im Schloß Bellevue auf Einladung des Bundespräsidenten
„Suchers Leidenschaften“ mit Bernd C. Sucher über Simone de Beauvoir
Lesereise mit der Autorin Simonette Agnello-Hornby anlässlich der Buchvorstellung „Die Marchesa“
Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Lessing und seiner späteren Ehefrau Eva König zusammen mit Jan-Philipp Reemtsma
Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Virginia Woolf und Vita Sackville-West
Lesung von Kolumnen von Elke Heidenreich und Axel Hacke
1972 erhielt Daniela Ziegler ihr erstes Engagement am Theater Trier. Es folgten weitere Festengagements am Deutschen Theater Göttingen, am Staatstheater Hannover und am Schauspielhaus Hamburg.
1979 ging Daniela Ziegler nach New York, um sich dort im Musicalfach ausbilden zu lassen. Nach ihrer Rückkehr stand Daniela Ziegler nicht nur mit Musicals auf der Bühne, sondern wirkte auch in Opern mit. Nach ihrer Rolle in Aldonza in „Der Mann von La Mancha“ war sie 1981 als gefeierte Evita Peron in der deutschen Erstaufführung von Andrew Lloyd Webbers Musical „Evita“ am Theater des Westens in Berlin, in Wien und München zu sehen. Weitere Musicalrollen waren u.a. die Velma Kelly in „Chicago“, Phyllis in Stephen Sondheims „Follies“, Guste in „Der blaue Engel“ unter der Regie von Peter Zadek (1992) sowie die Desiree Armfeldt in dem von Brigitte Fassbaender inszenierten Stück „Das Lächeln einer Sommernacht“. Ferner war sie als Athene in der Oper „Troades“ und als Hl. Johanna in dem Oratorium „Johanna auf dem Scheiterhaufen“ zu sehen. In dem Andrew-Lloyd-Webber-Musical „Sunset Boulevard“ am Rhein-Main Theater Niedernhausen spielte Daniela Ziegler 1997 die Rolle der Stummfilm-Diva Norma Desmond. Für diese Rolle wurde Daniela Ziegler vom Magazin MUSICAL als „Beste Musicaldarstellerin 1997“ ausgezeichnet und bekam 1998 den IMAGE (International German Musical Award). Im November 2005 übernahm sie die Rolle der Lady Isabelle in der Welturaufführung des Musicals „Robin Hood“ in Bremen, das im März 2006 am Musical Theater München lief.
Ende der 90er-Jahre trat Daniela Ziegler auch als Chansonnière hervor. Nach Auftritten in Zürich, Hamburg, Berlin und Wien stellte sie 1998 mit „Daniela Ziegler singt Ralph Benatzky“ ihr erstes Soloprogramm vor. Ein Live-Mitschnitt des Konzerts im Schmidt-Theater Hamburg ist bei Duophon Records erschienen.
Pressestimmen und Infos finden Sie weiter unten auf dieser Seite.
Seit 1980 ist Daniela Ziegler als freischaffende Schauspielerin tätig. Verschiedene Theaterengagements führten sie u.a. nach Wien, München, Basel, Zürich und Hamburg. Außerdem nahm sie an Festspielen in Bad Hersfeld, Jagsthausen, Schwäbisch Hall und Wunsiedel teil. Einer breiten Öffentlichkeit wurde Daniela Ziegler durch ihre Arbeit als Fernsehschauspielerin bekannt. Neben ihren Rollen in Erfolgsserien spielte sie auch in mehreren deutschen Krimi-Produktionen mit. Seit 2004 ist sie als Fürstin Beate von Thorwald in der Erfolgsserie „Der Fürst und das Mädchen“ neben Maximilian Schell zu sehen. Ebenso war sie in Fernsehspielen wie „Maria Stuart“, „Die Gerechten“, „Tanz auf dem Vulkan“, „Die Geliebte“ sowie „Hengstparade“ und in Kinofilmen wie „Echte Kerle“ (1995), „Solo für Klarinette“ (1997) und „SommerHundeSöhne“ (2004) zu sehen. In Schweden drehte sie nach einem Sjöwal/Wahlö-Krimi den Spielfilm „Fire-Engine“ und in Italien 2005 die RAI-Serie „Capri“.
Im März 2006 hat Daniela Ziegler zusammen mit Leslie Malton, Stefanie Stappenbeck und Andreas Fröhlich unter der Regie von Sven Stricker das Hörspiel "Das wird schon. Nie mehr lieben!" der Autorin Sibylle Berg aufgenommen.
Hersfeldpreis (1978 und 1979), Beste Musicaldarstellerin (1997), IMAGE (International German Musical Award) 1998.
PRESSESTIMMEN ZU DANIELA ZIEGLER SINGT RALPH BENATZKY:
Eine Diseuse, die das Wichtigste weiß und kann – nämlich wie man beim Chanson die Balance zwischen singen und Sprechen schafft, wie man da jeweils rein- und wieder rauskommt. Am Flügel, hochmusikalisch und sehr eingeweiht: Adam Benzwi.
Süddeutsche Zeitung, Werner Burkhardt
Fliegender Wechsel der Timbres...
Sie zeigt Bühnenpräsenz, Charme, Esprit, Witz, manchmal leise Melancholie und eine biegsame, vielfarbige Stimme. Einen zuverlässigen Partner hatte sie in ihrem Pianisten Adam Benzwi, der sie feinnervig und punktgenau begleitete.
FAZ, Guido Holze
Daniela Ziegler: Chanson-Genuß pur...
Die Chansons von Ralph Benatzky sind an sich schon großartig. Von Daniela Ziegler interpretiert, waren sie einfach hinreißend.
Lückecker Nachrichten, Katja Kloweit
Ladylike im Smoking und Personality pur... Ihr gelingen amüsante, scharf gestochene Nahaufnahmen verschiedenster Frauen- und Männertypen. Grande Dame, biestige Göre, Gossengeschöpf. Für die Chansonette eine hochpräzise und humorfunkelnde Spielerei.
Hamburger Morgenpost, K. Witzeling
Das gewisse Oh là là...!
Sie beherrscht das augenzwinkernde Einvernehmen mit dem Publikum, das „Na-ja-du-weißt-schon-was“ und bringt Ein- und Zweideutigkeiten pointiert über die Lippen, über alle Liebesphasen vom Flirt bis hin zum Liebesrasen zieht sie das Publikum über die Rampe.
Hamburger Abendblatt, Mathes Rehder
Mit ihrer strahlenden Sopranstimme gelingt Daniela Ziegler das Zirpen des naseweisen Kindes Putzili so gut wie die Einlassungen eines Rezensenten, der den „Herrn Goethe“ ob der Informationslücken im „Erlkönig“ abmahnt. Und wo sie, wie etwa in „Meditation über eine Cigarette“ die Diva verkörpert, die die Männer kennt, da ist der Vortrag am stimmigsten, glamourös geradezu.“
Berliner Zeitung Feuilleton, Carmen Böker
Pfui, war das gut...!
Mit ihrer Ausstrahlung und ihrer klaren Singstimme fügt sie aus diesen duftigen Kleinigkeiten im melodiösen Seidenpapier einen großartigen Abend – abwechslungsreich, unterhaltsam.
AZ Mainz
... mit Daniela Ziegler gastierte eine Künstlerin mit einer großen schauspielerischen und musikalischen Bandbreite in Lübeck. Von der ersten Minute an gelang es ihr, die Lieder und Chansons von Ralph Benatzky auf ihre ganz eigene Art zu interpretieren und zu transportieren.
Segeberger Zeitung, W. Jendis
Daniela Ziegler: Chanson-Genuß pur...
Die Chansons von Ralph Benatzky sind an sich schon großartig. Von Daniela Ziegler interpretiert, waren sie einfach hinreißend.
Lückecker Nachrichten, Katja Kloweit
Ralph Benatzky (1884 – 1957)
Geboren am 5. Juni 1884 in Mährisch-Budwitz. 1899 trat er in die k.u.k. Kadettenanstalt in Wien ein und wurde 1904 Leutnant in einem Infanterie-Regiment. Studium in Prag und München, Promotion zum Dr. phil..
1910 schrieb er eine erste einaktige Operette. Ab 1912 war er musikalischer Leiter an der Münchner Kleinkunstbühne „Bonbonniere“, 1914/15 Co-Direktor und Oberspielleiter in der Bunten Bühne „Rideamus“ in Wien. Dort begann die Partnerschaft mit seiner ersten Frau, der Diseuse Josma Selim. Er schrieb zahllose Kabarett-Chansons, meist als Komponist und Textdichter in Personal-Union.
1924 in der Revue AN ALLE, im Berliner Großen Schauspielhaus, begann die entscheidende Zusammenarbeit mit Erik Charell. Es folgten die Revue FÜR DICH (1925), die Revue-Operetten CASANOVA (nach Johann Strauß 1928), DIE DREI MUSKETIERE (1929) und IM WEISSEN RÖSSL (1930). Musikalische Lustspiele wie MEINE SCHWESTER UND ICH (1930), BEZAUBERNDES FRÄULEIN (1933) und AXEL AN DER HIMMELSTÜR (1936) kann man als eine Art Vorläufer des Musicals betrachten. Für den ersten UFA-Film mit Zarah Leander ZU NEUEN UFERN; SCHREIB ER DIE Lieder YES, SIR!, TIEFE SEHNSUCHT und ICH STEH IM REGEN.
1938 bekam er einen Vertrag von Metro-Goldwyn-Mayer und traf im Juni in Hollywood ein. Der Erfolg in Amerika blieb ihm aber versagt. Im November 1946 kehrte Benatzky nach Europa zurück. Er übersetzte amerikanische Theaterstücke und erstellte die erste deutschsprachige Fassung von PORGY AND BESS.
Am 16. Oktober 1957 starb Ralph Benatzky in Zürich. Beigesetzt würde er in St. Wolfgang.