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"Der letzte Bulle" wird seit 12. April immer montags um 20.15 Uhr in SAT1 ausgestrahlt! Michael Wenning hat in 6 Folgen Regie geführt - genauer in den ersten drei (inkl. Pilotfilm) sowie in den letzten drei Folgen. Henning Baum ist für seine Rolle als Mick Brisgau für den Bayerischen Fernsehpreis nominiert!

Die Ausstrahlungen im Einzelnen:

19. Juli, 20.15 Uhr sowie um 23.30 Uhr, SAT1

"Der letzte Bulle - Klassentreffen"

 

26. Juli, 20.15 Uhr sowie um 0.00 Uhr, SAT1

"Der letzte Bulle - Bei Kuscheln Mord"

 

2. August, 20.15 Uhr sowie um 0.00 Uhr, SAT1

"Der letzte Bulle - Ein Stern über Essen"

Zum Inhalt:

Michael „Mick“ Brisgau, ein harter Bulle aus den 80er Jahren, wird angeschossen und wacht nach 20 Jahren Koma wieder auf. In einer ihm fremd gewordenen Welt muss er sich nun beruflich und privat ganz neu zurechtfinden.
Die moderne Polizei arbeitet heute völlig anders und will ihn eigentlich nicht zurück. Micks Familie hat einen neuen Ernährer und braucht ihn nicht mehr.

Die Hauptfigur:        

1988. Michael „Mick“ Brisgau ist ein junger, waschechter Straßencop. Kräftig, kantig, bissig. Gerade Mal Mitte 20 ist er schon ein richtig abgebrühtes „Bullenschwein“. Als Kind einer Arbeiterfamilie weiß er bereits seit seiner Jugend, was es heißt, sich durchzuschlagen. „Wenn sie Schwäche spüren, fallen sie über dich her.“
Über Mick fällt keiner her. Er ist stark, hart und hat immer eine fette Knarre am Start. Da draußen ist schließlich Dschungel und genau da fühlt Mick sich am wohlsten. Seine Nase führt ihn auf heiße Spuren, sein Bauch warnt ihn vor Gefahr und sein Urin verrät ihm, ob ein Verdächtiger schuldig ist oder nicht - meistens ist er es.

Nach einem Verhör mit Mick gestehen sie alle. In seinen Methoden ist er nicht zimperlich. Dabei ist Mick kein Schläger oder grundlos brutal, muss er auch gar nicht sein, denn oft reicht schon seine Präsenz, um der Wahrheit auf die Sprünge zu helfen. Aber dennoch: Für die gerechte Sache ist er bereit, weiter zu gehen als es die Buchstaben des Gesetzes und der Dienstvorschrift erlauben. „Zwischen Recht und Gerechtigkeit klafft oft eine Lücke. Mein Job ist es, diese zu schließen“.

Auch wenn er mit seinem harten, unsensiblen Vorgehen überall aneckt, kann ihn niemand kalt stellen, denn Mick hat Erfolg! Seine Verhaftungsstatistik ist beeindruckend, auch wenn die ihn einen Scheiß interessiert. „ Die nächste Ratte ist immer die Fettest e“ lautet Micks Wahlspruch. Mick hat seine Instinkte geschärft und verlässt sich voll und ganz auf sie. Das funktioniert auch bei Frauen. Mit sicherem Blick hat er früh die Richtige gefunden. Natürlich arbeitet seine Frau nicht, er ist der Ernährer. – Und dann geschieht auch noch ein Wunder, das selbst einen Kerl wie Mick die Knie weich werden lässt. Seine kleine Tochter Isabelle wird geboren. Für Mick ist sie das Größte...und ein Grund mehr da draußen ordentlich aufzuräumen.

Also, raus aus dem Kreissaal und ab in den Dschungel. Wie die Welt, in der seine Tochter aufwächst, einmal aussieht, hängt schließlich von ihm ab.  

Alles läuft gut, doch dann…
Ein Einsatz, Kopfschuss. Nicht tot, aber so gut wie. 20 Jahre Koma…

2008. Mick wacht auf und alles ist anders… Er nicht.

Mick in der „neuen Welt“

Für Mick (Henning Baum) ist das neue Jahrtausend ein echter Kulturschock. Männer sind jetzt metrosexuell, Frauen können plötzlich bei der Polizei nicht mehr nur mit dem Tacker schießen und sind abgebrühter als der Kaffee, den sie früher kochen durften.

Verspiegelte Sonnenbrillen sind out. Männer dürfen Frauen nicht mehr auf den Arsch klapsen, nicht mehr fluchen, im Stehen pinkeln und beim Laufen das Gehänge richten.

Speichelprobe, DNS-Analyse, Laptop und Krawatte: Das ist der Polizist des neuen Jahrhunderts. Sauber, freundlich, langweilig. Alles muss politisch korrekt und streng nach Vorschrift ablaufen, gut für das Image, schlecht für die Aufklärungsquote. Doch so ist der neue Stil: Ergebnisse zählen nur, wenn man sich dabei nicht die Hände schmutzig gemacht hat. „Ihr zerschlagt zwar keine Eier für's Omelette, aber so schmeckt's dann auch!“ , bringt Mick es auf den Punkt. Eine Polizei, in der für Männer wir Mick kein Platz mehr zu sein scheint. Wurden seine Methoden der Ergebnisse wegen früher noch geduldet, gelten sie heute als inakzeptabel. Die Polizei muss heute nach peniblen Regeln spielen, aber das Gesetz der Straße ist so hart und erbarmungslos wie eh und je. Was fehlt ist mal wieder einer, der dahin geht, wo es weh tut. Einer wie Mick.

Doch dabei scheint er auf sich allein gestellt zu sein, denn weder sein Boss, Martin Ferchert, noch sein neuer Partner, Andreas Kringge, sind besonders glücklich, dass er wieder da ist. Denn Mick ist ein einfacher offener Typ, mit dem Herz auf der Zunge. Er sagt, was er denkt, auch wenn sein Ton dabei etwas rauer ist. Damit wird er jedoch immer wieder zur Peinlichkeit, ja zum Ärgernis. Durch sein ungewöhnliches Comeback ist er nun allerdings ein kleiner Medienliebling und deshalb praktisch unkündbar. Leider unterscheidet Mick nur selten zwischen dem, was er sich denkt und dem was man der Presse sagen darf. Mick ist der Dinosaurier im Porzellanladen, wie Ferchert ihm gerne vor wirft. „Was soll's“ denkt sich Mick, „Dinosaurier: kleines Hirn, großer Schwanz - kann ich mit leben.“

Wie es scheint gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder Mick ändert sich oder seine Umwelt - Schlechte Karten für die Umwelt!

Micks Familie - nur eine Erinnerung

Micks Frau Lisa trägt heute Hosenanzüge und hat sogar einen geheiratet, einen Schlipsträger und Bausparer. Isst Pizza mit Messer und Gabel. Ist auch bei der Polizei, schimpft sich Arzt, und ist so blass und so gesprächig wie seine Patienten. Warum ausgerechnet der Pathologe?

Eine Familie braucht einen Ernährer. Mick konnte diese Aufgabe nicht mehr erfüllen. Das ist ungerecht, gemein, brutal, aber das jemand anderes für Mick „eingesprungen“ ist, ist die logische Konsequenz. - Nichts woraus er Lisa einen Vorwurf machen könnte. „Wenn dieser Typ doch wenigstens ein Arschloch wär!“ denkt sich Mick manchmal, aber selbst diesen Gefallen verweigert ihm das Schicksal. Roland Meisner hat bestimmt nicht Micks Kragenweite, aber er ist treu, fürsorglich und ehrlich. Kommt blöd, so jemanden einfach in die Fresse zu hauen.

Seine Frau an einen anderen Typen zu verlieren ist hart, aber dass seine Tochter in ihm einen Fremden sieht, macht Mick wirklich fertig. Isabelle ist heute fast 21 und der lebende Beweis dafür, wie viel Zeit wirklich vergangen ist und was er alles verpasst hat. Isabelles erster Geburtstag, ihre ersten eigenen Schritte, ihr erster Schultag oder der erste Freund in der Tanzschule, dem Mick mit einem kräftigen Griff ins Genick klar gemacht hätte, was er darf und was nicht.

Isabelle bemerkt schnell, dass die Treffen mit ihrem Vater nicht das pure Vergnügen sind. Micks Ansichten über Töchter im Allgemeinen und Isabelle im Besonderen passen so gar nicht in die heutige Welt. Plötzlich erweist sich ihr heldenhafter, leiblicher Vater, von dem ihre Mutter immer so verklärend gesprochen hatte, als jemand, der ihr im Grunde genommen völlig fremd ist. Von dem sie nicht einmal genau weiß, ob sie ihn mag…

 

25. Mai, 20.15 Uhr, SAT1

"Auch Lügen will gelernt sein"

Horst Michalke und seine Frau Marion haben sich ein Haus in bester Wohnlage gekauft. Das Geld ist zwar knapp, aber einen kleinen Urlaub am Meer zusammen mit den beiden Kindern gönnen sie sich. Die Stadtgrenze noch nicht erreicht, fährt Horst, der schon zwei Gläser Schnaps intus hat, einen Mann auf der Straße an. Kurzerhand nimmt die Familie den ohnmächtigen Süleyman mit nach Hause. Der hat angeblich sein Gedächtnis verloren und nistet sich sogleich bei den Michalkes ein ...

 

 

 

Am 24. November lief eine der vier SOKO 5113-Folgen, bei denen Michael Wenning Regie geführt hat. Sie hatte die höchste Einschaltquote der gesamten Staffel und war Marktführer beim ZDF.

«SOKO 5113»: Dienstjubiläum mit Spitzen-Quoten

Ein voller Erfolg war die 400. Folge der ZDF-Krimiserie «SOKO 5113» . Das Jubiläum schlug mit fast 4,5 Millionen Zuschauern sogar die anschließenden Nachrichten deutlich.

Auch nach mehr als 30 Jahren ist «SOKO 5113» noch ein Quoten-Hit – selbst nach dem Abgang von Hauptdarsteller Wilfried Klaus vor einigen Wochen hat sich daran nichts geändert. Am Montag flimmerte nun die 400. Folge über die Bildschirme.

Und wie immer überzeugte «SOKO 5113» mit starken Zuschauerzahlen: Um 18:00 Uhr waren im Schnitt 4,44 Millionen Fernsehzuschauer dabei – so viele, wie die meisten Sender am Montag nicht mal im Abendprogramm schafften. Der Marktanteil belief sich auf entsprechend überzeugende 21,5 Prozent und machte das ZDF damit zum eindeutigen Marktführer um diese Uhrzeit. Nicht mal die anschließenden «heute»-Nachrichten konnten mithalten.

(Quelle: Quotenmeter)