© Thomas Leidig
Am 12. Januar kam "Offroad" ins Kino
Das Leben kann ein langer ruhiger Fluss oder eine flache gerade Straße sein. Spätestens dann sollte man sich überlegen, ob es nicht an der Zeit ist, endlich Offroad zu gehen...
Kurzinhalt:
Einmal etwas tun, was niemand so erwarten würde! Für Meike Pelzer (Nora Tschirner) scheint dieses Thema mit dem Ersteigern eines vom Zoll an der deutsch-holländischen Grenze beschlagnahmten peinlichen Proll-Jeeps eigentlich erledigt. Ihr Lebensentwurf ist bisher eher dem Straßenbau entliehen: Gerade und überschaubar, ohne unvorhersehbare Kurven. Das BWL Studium ist abgeschlossen, Heirat und Übernahme des väterlichen Betriebs liegen unmittelbar vor ihr. Doch dann lässt sich Phillip (Max von Pufendorf), ihr Verlobter, dummerweise von Meike in flagranti mit ihrer besten Freundin Denise (Nora Binder) erwischen und Meikes Lebensplan zerplatzt wie eine Seifenblase.
Als sie in der Seitenverkleidung ihres neuen Jeeps 50 Kilo Kokain findet, lässt sie ihr altes Leben spontan und ohne zu zögern hinter sich und begibt sich auf einen Trip ins Ungewisse: Ihrer Vorstellung nach finanziert – und betriebswirtschaftlich kalkuliert - durch die ersten Drogengeschäfte ihres Lebens! Davon sind einige Leute natürlich weniger begeistert, allen voran die eigentlichen Besitzer der Ware. Auf ihrer wilden Reise durch ein völlig neues und ihr bis dahin unbekanntes Leben, trifft sie nicht nur auf Salim (Elyas M'Barek), der ihr aus einigem Schlamassel hilft, es passieren ihr auf einmal auch mehr verrückte Dinge, als ihr eigentlich lieb sind. Aber sie trifft auch dort, wo sie es nie für möglich gehalten hätte, auf die Liebe und plötzlich ist alles anders...
21. Januar, 11.05 Uhr, mdr
"Der Dicke - Falsche Fährten"
4. Februar, 0.00 Uhr, mdr
"Tatort - Teufel im Leib"
17. März 2012
Lesung "Cantor und Clown" im Hotel Budersand, Hörnum auf Sylt
23. März 2012
Lesung "Cantor und Clown" in Ahrensburg
28. März 2012
Erstausstrahlung "Halbe Hundert",
20.15 Uhr im Ersten
Inhalt:
Im Mittelpunkt der Komödie stehen drei starke Frauen um die 50. Wie bei so vielen Frauen ihrer Generation passt die Zahl auf der Geburtsurkunde scheinbar gar nicht zu ihrem Lebensgefühl.
Doch alle drei stehen vor einschneidenden Veränderungen.
Anne (Martina Gedeck) ist beruflich als deutschlandweit gesuchte Handchirurgin erfolgreich. Opfer ihrer glänzenden Karriere ist ihre Ehe mit Klaus, der ihr bei Kindern und Haushalt jahrelang den Rücken frei gehalten und sie nun unerwartet verlassen hat. Anne reagiert mit gekränkter Eitelkeit und bucht sich für einen Kongress einen jungen, attraktiven Begleiter (Torben Liebrecht). Doch die professionell gedachte Beziehung wirft Anne emotional aus der Bahn.
Charlotte (Johanna Gastdorf) hat sich jahrelang für ihre Familie aufgerieben, als bei ihr Brustkrebs diagnostiziert wird. Mit der Erkrankung vor Augen findet Charlotte den Mut, aus alten Zwängen auszubrechen. Bedeutet das, die Familie und Ehemann Frieder zu verlassen?
Fiona (Leslie Malton) kämpft mit allen Mitteln dafür, jung und schön zu bleiben – und endlich den richtigen Mann zu finden. Angesichts von Charlottes Krankheit begreift Fiona, dass sie ihrem Leben einen eigenen Sinn geben muss.
Drei Freundinnen vor der wichtigsten Entscheidung ihres Lebens...
23. April, 20.00 Uhr
zusammen mit B. Sucher im St. Pauli-Theater Hamburg
"Suchers Leidenschaften - Georg Büchner"
Infos und Karten: hier
Abgedreht:
"Die Erlöser AG"
nach einem Buch von Björn Kern. Die Regie hat Friedemann Fromm. Außerdem dabei: Herbert Knaup, Anna Loos und Dietrich Hollinderbäumer.
Berlin in der nahen Zukunft. Neben der üblichen Kriminalität plagt die Hauptstadt ein neues, immer größer werdendes Problem: Wohin mit den zahlreichen dementen Alten, die auf den Straßen umherirren und das öffentliche Leben stören? Die Altenheime schlagen sich mit dem Pflegenotstand herum, mobile Einsatzkräfte sammeln zwar die verwirrten Alten auf, aber wohin mit ihnen? Ein neu gegründetes Institut wirbt mit einer bahnbrechenden Idee: ein friedliches Sterben, wie in alten Zeiten. Geschulte Kräfte und Schauspieler mimen Freunde, Eltern und Verwandte, die den Kunden auf seinem letzten Weg begleiten. Für die Beerdigung wird ebenfalls gesorgt, ein Fest und keine bürokratische Endlagerung. Sterbehilfe auf kommerzieller Basis ist, seit Paragraph 216 abgeschafft wurde und Tötung auf Verlangen legal und kein Verbrechen mehr ist, möglich. Die rührende und immer noch sehr schöne Hannah (85) hat das Rundumprogramm der modernen Sterbehilfe gebucht. Sie hat keine Familie mehr und will in einem halben Jahr heimkehren. Aber schon kurz nach der Unterzeichnung des Vertrages hat Hannah vergessen, was sie einst wollte.
J.K., eigentlich Jens Kurzhals (45), ist Journalist. Wegen eines nicht genehmigten Leitartikels zum Thema Sterbehilfe wurde er bei seiner Zeitung gefeuert und gleich vom Gründer des Sterbe-Instituts Sebastian von Werding (60) unter die Fittiche genommen. Sebastian ist eigentlich plastischer Chirurg, will aber jetzt mit seiner neuen Idee groß rauskommen. Dafür braucht er Publicity und für die soll J.K. sorgen. Hannahs Heimführung soll ganz groß inszeniert werden, eine Art Werbefilm, der die Welt verändern soll. Aber als es soweit ist, ist Hannah verschwunden. Sebastian ahnt nicht, dass seine Vorzeigekundin ausgerechnet bei seiner Tochter Simona Unterschlupf gefunden hat. Simona arbeitet in einem hoffnungslos überbelegten Pflegeheim. Sie ist Ärztin und nimmt es ernst mit dem Hippokratischen Eid. Simona liebt ihre Alten, will jedes Leben schützen und kann nichts anfangen mit den Ideen ihres Vaters. Sie ist eine starke Frau, aber auch sehr einsam. Als sie auf J.K. trifft, der im Auftrag ihres Vaters nach Hannah sucht, finden sich zwei verlorene Seelen. Denn auch J.K. ist einsam, ertränkt seine Probleme gern in Alkohol und hat außer seinem Job nur seinen dementen Vater Karl, den er liebevoll pflegt. Als J.K. Hannah findet, steht er plötzlich vor einem Dilemma: Geld oder Liebe. Schließlich ist es die Liebe, die das Problem löst, aber nicht die Liebe der Jungen, sondern die Liebe zwischen zwei Alten. Denn Simonas Schützling, der verrückte alte Victor, hat sich unsterblich in Hannah verliebt und entführt sie kurzerhand.
Quelle: ZDF Produktionsspiegel März 2011
"Die Stunde der Krähen" - Regie: Thomas Nennstiel
Maria Schwadorf (Stefanie Stappenbeck) ist eine ebenso ehrgeizige wie skrupellose Anwältin. Sie arbeitet für ihren brillianten Chef Dr. Georg Actis (Hannes Jaenicke), mit dem sie eine leidenschaftliche Affäre hat. Als sie mehr als nur Sex fordert, kommt es zum beruflichen und privaten Zerwürfnis zwischen den beiden. Maria droht mit einem Kanzleiwechsel - und Actis lenkt ein. Doch in derselben Nacht verändert ein schrecklicher Autounfall Marias Leben von Grund auf ... Für den Rest ihres Lebens an den Rollstuhl gefesselt, erträgt Maria ihr Schicksal mit kühler Beherrschtheit und will nach erfolgreicher Reha ihre alte Stellung wieder aufnehmen. Doch in der Kanzlei wurde sie von Actis längst auf das Abstellgleis geschoben und bei Weitem nicht mehr als ebenbürtige Juristin angesehen. Maria weiß um ihre Fähigkeiten und stellt sich dem Kampf: Die Zeit ihrer Rache scheint gekommen, als Maria mit ihrem ersten Mandanten Bruno Schramm (Godehard Giese), dessen Frau bei der Geburt des gemeinsamen Kindes starb, gegen Actis und den behandelnden Chefarzt vor Gericht zieht und so einen hochkarätigen Klinikskandal ans Licht bringt...